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Herzlich Willkommen! 25. April 2009

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Es freut uns sehr, Sie auf unserer neuen werbefreien Infopage zu begrüßen.

Sie finden hier Tipps und Kritiken zu aktuellen Theater- und Sommerspielen, sowie zu empfehlenswerten Veranstaltungen in ganz Österreich.

Über 12.000 Menschen informieren sich derzeit monatlich völlig kostenlos – und ohne Werbeeinschaltungen – bei sommerspiele.at.

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Herzlich willkommen.

 

Winnetou-Festspiele Winzendorf 2009 29. Juli 2009

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„Unter Geiern“ lautet der Titel der heurigen Produktion, die selbst bei der Präsentation zum vollen Erfolg wurde.

Sogar ein junger Magister war seitens der Bezirkshauptmannschaft angereist. Seine Armbanduhr (Rolex Daytona) blinzelte im Scheinwerferlicht.

Nach den Begrüßungsworten des Hausherrn (Bürgermeister), des Landeshauptmann Stellvertreters und des Dr. Rohrmosers ging es unverzüglich los.

Vorab:
Ein großes Lob den Organisatoren und den Künstlern.

Mit dem bewährten Ensemble unter der künstlerischen Leitung von Rainer Vogl und dem Blutsbrüderpaar Bálazs Schallenberg und Helmut Urban bieten wir eine eindrucksvolle Vorstellung auf der wunderschönen Naturbühne.

Weitere Profidarsteller garantieren einen hohen künstlerischen Standard. 50 Mitwirkende und 17 Pferde liefern eine ebenso actionreiche wie humorvolle Inszenierung. Eine Stadtshow, Gastronomie und ein kreatives Kinderprogramm machen den Event zum wahren Fest für Groß und Klein.

Gespielt wird „Unter Geiern“ vom 01. bis 30. August, jeweils Fr. Sa. 19 Uhr bzw. So 17 Uhr

Rahmenprogramm: „Tag der offenen Tür“ an jedem Vorstellungstag!
Kinderrahmenprogramm: Kinderschminken, Zeichnen, Zielschießen, Bogenschießen, Hufeisenwerfen, Glücksrad, Rätsel-Rallye, Trapperspiel; außerdem Kutschenfahrten, Stadtshow, Western-Museum, Backstage-Führung nach jeder Vorstellung, Gastronomie, u.a.

Veranstalter:

KDG-KulturdienstleistungsGmbH, Eventbühne Steinbruch 1, 2722 Winzendorf

Vorverkauf und Infos: www.winwi.at, info@winwi.at, Tel 0664/ 20 12 974.

Winzendorf2009

Testurteil: Absoulut sehenswert

 

Mörbisch 2009: My Fair Lady von Frederick Loewe 6. Juli 2009

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Mörbisch 2009 - Lichtstark.com

Inhalt:
„Die Sprache macht den Menschen, die Herkunft macht es nicht.“ –
Diese Meinung vertritt Professor Henry Higgins, ein angesehener und fanatischer Sprachwissenschaftler
und Philologe.

Nach einem Opernbesuch in Covent Garden begegnet er der mittellosen Blumenverkäuferin Eliza
Doolittle und ist von ihrem vulgären Dialekt entsetzt. Prof. Higgins wettet mit seinem Freund Oberst
Pickering aus Spaß und wissenschaftlicher Neugier, das Mädchen innerhalb kurzer Zeit zu einer Dame
der feinsten Gesellschaft zu machen.
Er lässt sie bei sich wohnen, um ihr Sprachunterricht und Benimmregeln zu erteilen. Eliza’s Vater Alfred
Doolittle, ein Müllkutscher und Säufer aus Passion, versucht sich daraus einen eigenen Nutzen zu
verschaffen. Nach einigen Wochen harten Trainings darf sie Prof. Higgins zum Pferderennen in Ascot
begleiten. Zwar erleidet das Sprachexperiment einen herben Rückschlag, jedoch vermag Eliza die Liebe
des jungen Freddy Eynsford-Hill zu entflammen. Schließlich gelingt es doch noch sie in eine ebenso
elegante wie auch eloquente Lady zu verwandeln und Eliza bezaubert die Londoner Gesellschaft bei
ihrem Auftritt auf dem Diplomatenball.
Als sie aber erfährt, dass sie nur der Gegenstand einer Wette ist, verlässt sie Higgins enttäuscht. Erst da
erkennt der Professor, dass er längst mehr als nur wissenschaftliche Gefühle für Eliza empfindet…

 

Rigoletto in St. Magarethen 4. Juli 2009

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Meisterliche Musik und Opernhit „la donna è mobile“
Intendant Wolfgang Werner kündigt für die Festspielsaison 2009 eine der beliebtesten und bekanntesten Opern Giuseppe Verdis an:

RigolettoAb 8. Juli steht im Römersteinbruch St. Margarethen eine erstklassige Inszenierung von „Rigoletto“ auf dem Spielplan. Regie führt der Italiener Renzo Giacchieri. „Mit Giacchieri haben wir für die Saison 2009 einen großartigen Regisseur nach St. Margarethen, der auf zahlreichen Open-Air-Bühnen der Welt mit seinen Inszenierungen große Erfolge feierte! Unser Publikum darf sich auf unvergessliche Stunden und ein grandioses Opernerlebnis freuen“, so Intendant Werner.

Nach der Uraufführung 1851 am Teatro La Fenice in Venedig eroberte die Oper „Rigoletto“ die Bühnen dieser Welt im Sturm. Verdi selbst zählte sie zu seinen besten Arbeiten. Es steht außer Zweifel, dass er damit seinen Weltruhm begründete, und mit dieser Oper wurde auch das bekannte Lied „La donna è mobile“ zum Hit. Vom 8. Juli bis 23. August 2009 erklingt die wunderschöne Oper „Rigoletto“ im Römersteinbruch St. Margarethen. Im Mittelpunkt der Geschichte steht das Schicksal des buckligen Hofnarren Rigoletto, dessen böse List auf tragische Weise den Tod seiner Tochter Gilda herbeiführt. Ort des Geschehens ist der Hof des Herzogs von Mantua. Ein Schauplatz, den Manfred Waba mit prächtigen Bühnenbauten nachempfindet. Als musikalischer Leiter steht in der kommenden Saison der Niederländer Koen Schoots in St. Margarethen am Pult. So wird Europas größte Naturbühne auch 2009 durch meisterliche Musik, hochkarätige Künstler, prunkvolle Kulisse und phantastische Effekte zum Leben erweckt.

INFO & Karten:
http://www.ofs.at

 

Der Kopf des Josef Haydn 2. Juli 2009

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Ein Intrigenspiel mit Musik zum HAYDN-JAHR 2009

von Michael Korth

Poster_A1_A2_1108-RZ.inddWelche Persönlichkeit steckt hinter dem Komponisten Joseph Haydn, und woher nahm er die Inspiration für seine genialen musikalischen Erfindungen? Viele von uns sind wohl mit seiner Musik vertraut – aber wer kennt schon den Menschen Joseph Haydn?

Weltweit wird 2009 seiner gedacht werden, dabei wird das Hauptaugenmerk auf seine Musik gerichtet sein. Aber Theaterstücke über sein Leben sind weniger bekannt.

Intendant Wolfgang Böck hatte die Idee zu einem Auftragswerk und den renommierten Autor Michael Korth mit einer Bühnenfassung betraut. Sie rückt auf lustige und unterhaltsame Weise die Persönlichkeit des Komponisten in den Mittelpunkt und zeigt seinen Aufstieg vom Klavierlehrer bis zum gefeierten Komponisten von Weltruf. Doch auf dem Weg dorthin umgeben ihn private und berufliche Turbulenzen: so ist er lau­fend Intrigen und Neidern am Fürstenhof ausgesetzt. Zudem belasten ihn sein unglückliches Liebesleben und eine Vernunftehe. Ein Herr namens Beethoven führt kenntnisreich durch eine Rahmenhandlung bis in die heutige Zeit hinein.

Vergnüglich und in einer temporeichen Erzählweise kann der Zuschauer große Gefühle, aber auch aufschlussreiche Hinter- und Abgründe erwarten, die von rasanten Tanzszenen und überraschenden Musiknummern begleitet werden.

Es spielen (in alphabetischer Reihenfolge): Heinrich Baumgartner, Wolfgang Böck, Julia Cencig, Gerhard Essler, Günter Franzmeier, Thomas Freudensprung, Hannah Hohloch, Alexander Jagsch, Andrea Köhler, Ronald Kuste, Eva Maria Marold, Eva Maria Neubauer und Gunda König.

Es tanzen: Jasmin Avissar, Yuki Hasebe, Viola Mariner, Jana Resetarits, Xenia Stevenson-Hyde und Oliver Jahelka

Inszenierung: Werner Prinz
Bühnenbild und Lichtgestaltung: Erich Uiberlacker
Kostüme: Gerti Rindler-Schantl
Choreographie: Jean-Loup Jordan
Video: Samuel Käppeli
Dramaturgie: Oliver Binder
Produktionsleitung: Karin Gollowitsch

Uraufführung: 6. Juli 2009

weitere Vorstellungstermine: 9. Juli bis 2. August 2009, Donnerstag bis Sonntag

Vorstellungsbeginn: 20:30 Uhr

Vorstellungsort: Schloss Kobersdorf, Schlossgasse, 7332 Kobersdorf

 

Der Floh im Ohr in Weikendorf 1. Juli 2009

Victor-Emmanuel Chandebise, Direktor der Boston Life Company in Paris, vernachlässigt seine Frau. Raymonde ist alarmiert und beschließt, seine eheliche Treue durch ein fingiertes Rendezvous in einem zweifelhaften Etablissement auf die Probe zu stellen. Mit dieser weiblichen List setzt sie einen Mechanismus in Bewegung, der rasch außer Kontrolle gerät.

Fallensteller, Jäger, Gejagte, Warner geraten – ahnungslos – in die immer schneller rotierende Maschinerie der Handlung. Denn nur das Publikum weiß, dass Chandebise einen Doppelgänger besitzt, den Hoteldiener Poche, der ihm in Wesen, Stimme und Aussehen so absolut ähnlich ist, dass sich alle – Raymonde, der Hausarzt, der Kammerdiener und der Chef Poches – täuschen lassen.

Floh im Ohr besticht mit einer brillanten Dramaturgie und fasziniert mit perfekt geplantem Irrwitz.

INFO: weikendorfer-sommerspiele.at

 

Winnetou reitet wieder… 1. Juli 2009

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„Winnetou“-Proben laufen auf Hochtouren

Im Winzendorfer Steinbruch steigen bereits die Rauchwolken auf, Schauspieler und Pferde proben unerbittlich und unermüdlich – am 1. August wird die legendäre Bühne einmal mehr zum Schauplatz wildwestlicher Atmosphäre: wenn Gut und Böse einander „Unter Geiern“ begegnen.

Winzendorf ist „die“ Winnetou-Stadt. Action, Humor und ein eingespieltes Schauspiel-Team garantieren auch in diesem Sommer wieder Spannung, Humor und höchste Reitkunst. „Unter Geiern“ heißt das Stück, in dem Banditen ihr Unwesen treiben und Winnetou und Old Shatterhand für ein friedliches Nebeneinander von Weißen und Indianern kämpfen.

Regisseur Rainer Vogl gibt noch konkrete Anweisungen, checkt das Drehbuch, um sich dann selbst in den Sattel seiner Tinka-Stute „Tatinka“ zu schwingen, und als Sam Hawkens für entsprechende humoristische Einlagen zu sorgen. Balázs Schallenberg, auch heuer wieder als „Winnetou“ in Szene, spricht zwar als Indianer nicht allzu viel, kompensiert das aber wunderbar in den Probenpausen. Sehr zur Freude von Marco Valenta, der als Shiba Bigk in markanter Bemalung über die Bühne wirbelt und Balázs in punkto Wortwitz tatkräftig unterstützt. Daneben probt Helmut Urban, exzellenter Reiter des schönen Fuchses „Aron“ noch die letzten halsbrecherischen Galoppfluchten. Für Sascha Hödl wird es eine abenteuerliche Saison: er ist zwar nicht zum ersten Mal mit dabei, jedoch ist es seine erste große Rolle. Gemeinsam mit seinem Pferd „Amor“ wirbelt er trickreich über die Bühne. Mit Charme und Witz präsentiert sich auch „Sheriff“ Ingolf Wiesner. Der erfahrene Wanderreitführer liebt die Action auf der Bühne – auch sein Pferd „Sweepy“ scheint das geborene Schauspielpferd zu sein. Gery Seidner und Christoph Prückner sind ein kongeniales Duo, wenn es darum geht, Komik und Humor gekonnt zu zeigen. Die erfahrenen Schauspieler, Komiker und Kabarettisten sind in der Szene längst keine Unbekannten. So ist Gery Seidner etwa bekannt von der Kaberettgruppe „Die Giftzwerge“, Christoph Prückner hat an vielen innovativen Bühnen wie Scala Theater, Kosmos Theater oder bei der Theater Gruppe 80 in Wien mitgewirkt. Und Backstage-Mama Beatrix Valenta krempelt sich die Ärmel auf, um als unsichtbarer Geist hinter der Bühne mitzuwirken. Sie hat aber nicht nur ein Herz für die Indianer- und andere Schauspieler, sondern setzt sich tatkräftig auch für die „richtigen“ Indianer in Nordamerika ein – ihr Hilfsprojekt trägt alljährlich großzügige Spenden ein.

18 trainierte, temperamentvolle Pferde und 60 hervorragende, ambitionierte Profi- und Laiendarsteller sind für einen Monat lang auf der Eventbühne im Steinbruch Winzendorf im Einsatz. Im Stück „Unter Geiern“ verwandelt sich die beschauliche Gemeinde in der Region Wiener Alpen in Niederösterreich in ein nordamerikanisches Wildwest-Dorf, in dem Recht und Gerechtigkeit, Freundschaft und Natur im Einklang stehen. Für die Region ein kräftiger Impuls und ein hoher Imagefaktor, immerhin sind die Winnetou-Festspiele bereits eines der größten Festivals in Niederösterreich. „Ehrlichkeit, Gerechtigkeit, Mut und Freundschaft – diese Tugenden werden jedes Jahr bei den Festspielen in Winzendorf zelebriert“, sagt auch Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Sepp Leitner. Er wird als Gast bei der Premiere sicher ebenso die Daumen für die „Guten“ drücken – und das Schauspiel genießen. Leitner: „Die Figuren aus der Feder Karl Mays werden zum Leben erweckt, erzählen ihre Geschichte, gewähren einen Einblick in die indianische Kultur und schließlich siegt das Gute über das Böse. Die Botschaft der diesjährigen Aufführung unter dem Titel „Unter Geiern“ ist klar: Der Einsatz für Gerechtigkeit und gegen Fanatismus lohnt sich immer.“

Inhalt „Unter Geiern“: Ende des 19. Jahrhunderts ist ein Großteil Nordamerikas schon erforscht, aber in einigen Gebieten herrscht weder Recht noch Ordnung. Siedler drängen nach dem Westen, Banditen treiben ihr Unwesen, es gibt Indianeraufstände wegen der Landvertreibungen und auch der Ku-Klux-Klan reitet mordend durch den Süden der Vereinigten Staaten. Diesen Umstand macht sich ein skrupelloser Bandit namens Tobias Preisegott Burton zu Nutze, um sowohl die Indianer aus ihren Dörfern als auch die Bewohner einer kleinen Stadt zu vertreiben. Dessen Absicht ist es nämlich, von der Regierung Geld für nicht besiedeltes Land zu bekommen. In dieser Zeit spielt unsere Geschichte, eine Geschichte von tapferen Männern, die sich gegen dieses Unrecht auflehnen und es bekämpfen.

Drei dieser Helden sind Winnetou, der Häuptling der Apachen und Old Shatterhand, ein deutscher Abenteurer. Die beiden sind nicht nur durch das Band der Blutsbrüderschaft verbunden, sondern auch durch ihr gemeinsames Streben nach Gerechtigkeit. Selbstverständlich fehlt auch der kauzige Sam Hawkens nicht, um den Banditen das Handwerk zu legen.

Gespielt wird „Unter Geiern“ vom 1. bis 30. August, jeweils Fr. Sa. 19 Uhr bzw. So 17 Uhr

Infos und Vorverkauf: Winnetou-Festspiele Winzendorf, Eventbühne Steinbruch 1, A-2722 Winzendorf an der Hohen Wand, Tel. 0664/2012974; info@winwi.at, Onlinebestellung unter www.winwi.at

Rahmenprogramm: Kinderschminken, Zeichnen, Zielschießen, Bogenschießen, Hufeisenwerfen, Glücksrad, Rätsel-Rallye, Trapperspiel; außerdem Kutschenfahrten, Stadtshow, Western-Museum, Backstage-Führung nach jeder Vorstellung, Gastronomie, u.a.

 

Sommertheater in Parndorf 29. Juni 2009

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WIE ES EUCH GEFÄLLT – von William Shakespeare

Der Autor

Der Großvater des Dichters, Richard Shakespeare, hatte ein Landgut unweit Stratford.

Nach diesem am Avon gelegenen Marktflecken siedelte etwa 1551 sein dritter, 21jähriger Sohn John über. Er wird Fleischhändler, Wollhändler und Handschuhmacher und brachte es zu Vermögen, heiratete 1557 Mary Arden, die jüngste Tochter des wohlhabenden, dem niederen Adel angehörenden Robert Arden, und ward nacheinander Polizeimeister, Ratsherr und Bürgermeister von Stratford. Von seinen acht Kindern waren die beiden ältesten Mädchen, die früh starben. Um so freudiger ward der 1564 erste männliche Spross begrüßt, der als William am 26. April in der (evangelischen) Stratforder Pfarrkirche getauft ward. Sein Geburtstag ist wahrscheinlich der 22. April.

Stratford war damals ein Landstädtchen von etwa 1500 Einwohnern, das trotz seiner wenig romantischen Lage und seiner Weltabgeschiedenheit dem Knaben doch mannigfache Anregungen bot. Im benachbarten Coventry gab es die berühmten Mysterienspiele, das nahegelegene Kenilworth sah glänzende Hoffeste zu Ehren der Anwesenheit Elisabeths, Stratford selbst war bei umherziehenden Schauspielertruppen sehr beliebt. Vielleicht waren die Eindrücke, die der Knabe davon empfing, für sein ganzes späteres Leben entscheidend. Etwa von 1571 an besuchte er die Stratforder Lateinschule, las Ovid und andere römische Dichter in der Ursprache und erwarb sich auch sonst genügende historische und allgemeine Kenntnisse. Allerdings soll er die Schule verhältnismäßig früh verlassen haben, da die Vermögensverhältnisse seines Vaters sich sehr verschlechterten. William kam entweder zu einem Fleischer in die Lehre oder als Schreiber zu einem Advokaten. Aus den nächsten Jahren berichtet die Überlieferung dann, dass der Most sich etwas wild gebärdete. Er soll ein wackerer Zecher gewesen sein und der Anführer der städtischen Jugend bei Bierturnieren. Neben manchem Rausch soll er ferner auch manchen Rehbock nach Hause getragen haben, den er auf Wilddiebspfaden in den Forsten der Nachbarschaft schoss. Jedenfalls ward ihm Stratfords Boden allmählich zu heiß, und eine übereilte Ehe, die der Achtzehnjährige mit einer um acht Jahre älteren Bäuerin namens Anna Hathaway schloss, – die Erklärung: ein schon wenige Monate nach der Hochzeit geborenes Kind -, trug auch nicht dazu bei, ihm den Aufenthalt in der Enge des Landstädtchens angenehmer zu machen. Im Februar 1585 ward ihm ein Zwillingspaar geboren, und bald nachher verließ er, wahrscheinlich heimlich, Stratford und ging nach London. Es ist anzunehmen, dass ihn dabei von vornherein die Absicht leitete, Schauspieler zu werden.

London zählte zu jener Zeit etwa eine Viertelmillion Einwohner, und auf der Themse wie in den engen Straßen spielte sich das bunte, farbige, lustige Leben Alt-Englands ab. Shakespeares muss rasch seinen Weg gemacht haben, denn schon 1592 spottet Greene in seiner Schrift „Für einen Pfennig Weisheit“ über ihn als den Allerweltskünstler, den wahren Hans Faktotum, der sich für den einzigen Bühnenerschütterer (Shakescene) im Lande halte. Von den sechs Truppen, die London bei der Ankunft des Dichters beherbergte, trat Shakespeare derjenigen bei, die sich um den genialen Richard Burbadge scharte, unter dem Patronat des Grafen Leicester, später unter dem verschiedener anderer Granden stand und nacheinander im alten „Theater“, in der „Rose“, im „Globus“ spielte. Als Schauspieler mag Shakespeare nicht allzu bedeutend gewesen sein. Er soll u.a. den Geist im „Hamlet“ und den Pater Lorenzo im „Romeo“ gespielt haben, – also keine führenden Rollen. Aber als Dramaturg, Regisseur und Dichter war er für die Truppe von größtem Wert, und es dauerte nicht lange, so verfügte er über verhältnismäßig reiche Einnahmen, die er teils in London, teils in Stratford anlegte. Er war Mitbesitzer des Globe- und Blackfriarstheaters, erwarb ein Haus mit Garten und kaufte in seinem Heimatstädtchen bald Häuser und Äcker, so dass er am Ende der wohlhabendste Mann und größte Grundbesitzer von Stratford war. Auch familiär war es nach 1590 wieder aufwärts gegangen: sie erhielt ein Wappen und ward in die Gentry, den niederen Adel, aufgenommen. Der Erwerbssinn ist außerordentlich stark in ihm ausgeprägt. Er lieh Geld auf Zinsen, was damals mehr oder minder als Wucher galt, verklagte säumige Schuldner und war ein praktischer und energischer Geschäftsmann. Dass er dabei kein Geizhals und Duckmäuser war, beweisen die aus der Londoner Zeit erzählten Anekdoten, nach denen der Dichter weder einem guten Trunk noch einem galanten Abenteuer abgeneigt war. Verhältnismäßig früh zog sich Shakespeare von der Bühne zurück. Schon seit etwa 1603 scheint er immer öfter nach Stratford zurückgekehrt zu sein, seit etwa 1610 mag er für immer in seiner Vaterstadt geweilt haben. Dort vermählte er 1607 seine älteste Tochter dem Mediziner, Dr. John Hall, 1616 seine zweite Tochter einem angesehenen Weinhändler. Von Krankheit geplagt, starb Shakespeare am 23. April 1616; am 25. April ward er in der Pfarrkirche beigesetzt.

Aus: „Geschichte der Weltliteratur“ von Carl Busse.

Inhalt

Frederick hat seinen Bruder, den rechtmäßigen Herzog, von seinem Hof vertrieben. Dieser hat sich mit wenigen Edelmännern in den Ardenner Wald zurückgezogen. Orlando, dem jüngsten Sohn von Sir Rowland de Boys, wurde von seinem ältesten Bruder um seinen Erbteil und seine standesgemäße Ausbildung betrogen. Nachdem er überraschend den Ringer Charles besiegt, muss auch er in den Wald fliehen, um sein Leben zu retten. Schließlich verbannt Frederick auch noch Rosalinde, die Tochter seines Bruders. Sie verkleidet sich als junger Mann und versteckt sich als Ganymed – begleitet von ihrer Cousine Celia und dem Hofnarren Probstein – ebenfalls im Ardenner Wald. Hier, im Schutz der Bäume, fühlt sich der alte Herzog sicher und frei von allen Sorgen, die ihn am Hof geplagt hatten. Orlando und der alte Diener Adam werden vom verbannten Hof freundlich aufgenommen. Rosalinde und Celia kaufen einem Schäfer seine Schafzucht ab und lassen sich im Wald nieder. Rosalinde findet immer wieder an den Bäumen Liebesgedichte, die Orlando für sie schreibt, nachdem er ihr beim Ringkampf begegnet ist. Orlando trifft schließlich auf Ganymed. Rosalinde gibt sich allerdings nicht zu erkennen und stellt Orlando immer neue Aufgaben. Probstein findet eine Braut und heiratet sehr bald. Das Schäfermädchen Phoebe verliebt sich in Ganymed und wendet sich von ihrem Verehrer Silvius ab. Schließlich findet auch Celia ihr Glück. Sie verliebt sich in Oliver, der sich – von Orlando vor wilden Tieren gerettet – läutern lässt. Und auch Frederick gibt, bekehrt durch einen frommen Mann, seinem Bruder alle Ländereien und die Krone zurück. Vier Paare feiern Hochzeit. Nur der Melancholiker Jaques will im Wald bleiben und auf die Befehle seines Herzogs warten.

Das Stück

Wie es euch gefällt ist eine von leichter Melancholie überschattete Komödie, die sich im Wesentlichen auf Thomas Lodge´ s Schäferroman ROSALYNDE stützt.

Shakespeare stellt der rauen Wirklichkeit am Hofe eine scheinbar romantische Idylle im Ardenner Wald entgegen. Höfische Zwänge gegen Freiheit in der Natur, Zivilisation gegen Natürlichkeit, Zwietracht gegen Eintracht scheinen die Hauptthemen zu sein. Bald sehen wir aber, dass sich die gesellschaftliche Ordnung auch in der neuen Umgebung des Waldes kaum ändert. Der Herzog hofiert hier wie daheim.

Nur die Gefühle geraten heftigst durcheinander. Ähnlich wie im Sommernachtstraum verlieren die jungen Menschen in der Abgeschiedenheit des Waldes alle Hemmungen. Die Hormone spielen verrückt. Phoebe verliebt sich in Ganymed, der eigentlich Rosalinde ist. Silvius liebt Phoebe, die von ihm nichts wissen will. Orlando ist in Rosalinde verliebt, merkt aber nicht, dass sie als junger Mann vor ihm steht. Rosalinde liebt Orlando und lässt sich als Ganymed von ihm als Rosalinde ansprechen. Celia findet in Oliver ihr Glück. Sogar der Melancholiker Jaques gerät ihn Gefühlswallungen. Nur der Narr Probstein lässt sich von der Gefühlsduselei nicht beeindrucken. Er handelt und heiratet seine Audrey.

Schließlich erwachen alle aus ihrem Liebesrausch. Die gesellschaftliche Ordnung ist wieder hergestellt.

INFO: www.kulturparndorf.at

 

KARLHEINZ HACKL: Lachen macht gesund! 25. Juni 2009

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KARLHEINZ HACKL

Lachen macht gesund!
Wenn es darauf ankommt, dass der Ton stimmt, damit Schlüpfriges elegant klingt und die Liebe zur Pointe wird, ist Hackl in seinem Element. Er beherrscht wie kaum ein anderer alle Nuancen der Vortragskunst, er beginnt klassisch mit Goethe und stellt dem das gleiche Thema in der wienerischen Variation von Trude Marzik gegenüber. Und wir lauschen gespannt, egal ob es um Schillers Handschuh geht, ob es Fritz Grünbaums „Grundlose Prüderie“ ist oder ob Anton Krutisch vom Fremdenführer oder von der Zufallsbekanntschaft erzählt. Karlheinz Hackl spannt den amüsanten-amourösen Bogen gekonnt und trifft Ton und Witz charmant und stets punktgenau.

Termine und Beginnzeiten
Fr, 10. Juli 2009, 20:00
Eintrittspreis
€ 22 bis € 25

Veranstaltungsort:
Seebühne Pielachtal
3202 Hofstetten-Grünau
Mariazellerstr. 23
Information bei:
Tel.: 02742 / 71 400 100
Fax: 02742 / 71 400 – 305
ticket@nxp.at

 

MUSEUM MACHT THEATER 25. Juni 2009

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MUSEUM MACHT THEATER

auf & führung – Saisoneröffnung am 3.5.2009 mit Vorstellung und Eröffnungskonzert

Informationen rund um den Grünbacher Bergbau – verpackt in eine interessante und amüsante Inszenierung, bei der der Alltag der Bergleute im Zuge der Vorstellung dem Publikum näher gebracht wird.

Termine und Beginnzeiten
So, 5. Juli 2009, 15:00
So, 2. August 2009, 15:00
So, 6. September 2009, 15:00
So, 4. Oktober 2009, 15:00
Veranstaltungsort:
BERGBAUMUSEUM GRÜNBACH AM SCHNEEBERG

Museumssaison Mai – Oktober, jeweils Samstag u. Sonntag von 15.00 – 18.00 Uhr.

auf & führung – jeden ersten Sonntag im Monat

2733 Grünbach am Schneeberg
Am Neuschacht 6
Information bei:
Marika Reichhold
2344 Maria Enzerdorf
Tel.: +43 (0676) 4354600
marika.reichhold@aon.at

 

Festspiele Rosenburg „Ein Sommernachtstraum“ 25. Juni 2009

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Shakespeare Festspiele Rosenburg „Ein Sommernachtstraum“
Premiere: 3. Juli 2009

Durch die Überdachung finden die Aufführungen bei jedem Wetter statt.

EIN SOMMERNACHTSTRAUM 2009
Ist es ein verzauberndes Märchenstück“

Ist es eine hintergründige Komödie über die Dummheiten des Menschen, wenn er verliebt ist“

Ist es die komischste Parodie, die je die Plagen einer Laientheatertruppe aufs Korn genommen hat“

Fest steht, dass sich der Mensch zum Esel macht, wenn er verliebt ist und dass der größte Esel der ist, der sich in andrer Paare Liebe einmischt. Und dass es auch die Liebe zum Theater sein kann, die einen dumm aussehen lässt.

Und weil diese Gefahren schon im zarten Kindesalter auftreten können, wird es 2009 erstmalig zusätzlich zu den 17 Vorstellungen für Erwachsene zwei Nachmittage geben, an denen wir den Sommernachtstraum für Kinder zwischen vier und vierzehn anbieten und zwar am Samstag den 11. und den 25. Juli.

Termine und Beginnzeiten
Fr, 3. Juli 2009, 20:00
Sa, 4. Juli 2009, 20:00
So, 5. Juli 2009, 18:30
Fr, 10. Juli 2009, 20:00
Sa, 11. Juli 2009, 15:00
So, 12. Juli 2009, 18:30
Fr, 17. Juli 2009, 20:00
Sa, 18. Juli 2009, 20:00
So, 19. Juli 2009, 18:30
Fr, 24. Juli 2009, 20:00
Sa, 25. Juli 2009, 15:00
Sa, 25. Juli 2009, 20:00
So, 26. Juli 2009, 18:30
Fr, 31. Juli 2009, 20:00
Sa, 1. August 2009, 20:00
So, 2. August 2009, 18:30
Fr, 7. August 2009, 20:00
Sa, 8. August 2009, 20:00
So, 9. August 2009, 18:30
Eintrittspreis
€ 25,0 bis € 50,0 Eintritt/Person

Veranstaltungsort:
Schloss Rosenburg
3573 Rosenburg
Rosenburg 1
Tel.: +43 (2982) 2911
Tel2.: +43 (2982) 2303
Fax: +43 (2982) 2911 4511
schloss@rosenburg.at

 

 
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